Es war einmal eine
Katzenkolonie auf einem spanischen Friedhof...
... die durfte nicht
leben. Weder friedlich - noch überhaupt. Tatsächlich
wird ihr tagtäglich nach dem Leben getrachtet, es werden
scharfe Hunde auf sie
gehetzt, sie werden vergiftet - während zeitgleich ungewollte Katzen von ihren
Besitzern weiterhin hierher gebracht werden.
Insbesondere die zahmen Katzen, da von Menschen
ausgesetzt, wissen ihr Leben jedoch nicht zu schützen.
Alternativ bringen
Katzenhalter ihre unliebsam gewordenen Tiere in sogenannte
'Perreras' - dt.: 'Zwinger' - was ein galanter Ausdruck
ist für: Tötungsstationen. Dort arbeiten Tierärzte,
deren Aufgabe es nicht ist, Leben zu bewahren - sondern
Leben zu nehmen. Und zwar ganz gleich, wie jung, alt,
gesund, lieb, verschmust oder handzahm ein Tier ist. Die
Tiere in diesen Stationen hatten ein Zuhause - bevor sie
einem Kind, einer veränderten Lebens- oder Bedürfnislage
seiner ehemaligen Besitzer weichen mussten.
Ich durfte Menschen
kennenlernen, deren Liebe bis zum Himmel reicht - und
weit darüber hinaus. Die sich einsetzen mit allem, was
sie haben - mit ihrer Zeit,
ihrem Besitz, ihrer gesamten Seele & unendlich viel Herzblut. Die
das Schicksal jeden einzelnen Tieres verfolgen, ihre
Namen kennen - und
versuchen, so viele von ihnen zu retten, wie es ihnen
nur möglich ist. Menschen, die regelmäßig Kastrationsaktionen vor Ort
organisieren - das Herzstück Ihrer Arbeit - die sie aus eigener Tasche finanzieren & mithilfe ehrenamtlich arbeitender Tierärzte aus Deutschland
realisieren. Um das Elend künftiger Tiergenerationen an
der Wurzel zu bekämpfen - und gar
nicht erst auf die Welt kommen zu lassen. Die inständig versuchen,
menschliches Bewusstsein zu ändern - um tierisches Leid zu
lindern.
Ich bewundere all diese
Menschen zutiefst & zolle ihnen meinen grenzenlosen
Respekt.
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Rosanna, Tatiana & Teo
auf dem spanischen Friedhof... |
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...und Tatiana nun in
Berlin... |
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